Fabians Blog

Tag: kritik

Sean Connery: Das Ende einer Karriere?

by Fabian on Jun.25, 2010, under Medienkritik

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Kürzlich ist auf youtube untenstehender Trailer für den Animationsfilm “Sir Billi Sizzle” aufgetaucht. Sean Connery spricht dort die Hauptrolle. Und scheint den Leuten wohl damit mitzuteilen zu wollen, dass seine Karriere endgültig zu ende ist. Man kann ja meistens davon ausgehen, dass in Trailer das beste aus dem Film gepackt wird. Und wenn das dort unten das beste des Filmes sein soll, kann man wohl zum Film nur sagen: “Kill it with fire!”

Der Film ist einfach grässlich. Es könnte auch die Werbung für ein Computerspiel für die PS2 oder den Nintendo 64 sein. Die Animationen sind einfach grässlich, jeder, der das heute hobbymässig macht, kriegt es besser hin. Nun gut, man muss zugestehen, dass der Film von einem kleinen Filmstudio in Schottland realisiert wurde und die eben nur ein kleines Budget haben. Wahrschinlich ist das ganze Geld für Sean Connery drauf gegangen, so dass kein Geld mehr für die Animationen blieb.

Aber selbst wenn man den Rest betrachtet — auch die Story scheint einfach schlecht zu sein. Da sind also ein paar Bieber, die den Fluss ab treiben und gerettet werden müssen (offensichtlich können diese Bieber nicht schwimmen). Naja, da der Trailer ebenfalls extrem schlecht geschnitten ist, lässt sich nicht viel mehr zu Story sagen.

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The Book of Eli (Filmkritik)

by Fabian on Feb.28, 2010, under Medienkritik, Religion

Number of View: 144

Ich mag postapokalyptische Filme, die das Bild einer pessimistischen Dystopie einer imaginären Zukunft zeichnen. Aus diesem Grund habe ich mir auch “The Book of Eli” mit Denzel Washington angesehen. Die Handlung ist schnell erzählt. Nach einem Atomkrieg verbrennen die Überlebenden alle verbleibenden Exemplare der Bibel, da sie als Ursache des Krieges angesehen wird. Nur der Protagonist Eli (Danzel Wahsington) hat noch ein Exemplar, welches er nach Westen bringen muss, wie ihm eine innere Stimme aufgetragen hat. Sein Gegenspieler Carnegie (Gary Oldman) will dieses Buch unbedingt in seinen Besitz bringen, da er sie als Quelle grosser Macht ansieht. Und hier liegt auch das Problem des Filmes.  Der penetrante, pseudomoralische religiöse Zeigefinger, welcher die Bibel sowie den Glauben zu einem unabdingbaren und unablässigen Element hochstilieren will. Der Film ignoriert die Tatsache, dass die Bibel nur ein Buch bronzezeitlicher Mythen darstellt und insziniert sie hingegen als unverzichtbares Objekt der abendländischen Kultur. Man kann darüber aber auch hinwegsehen. Sofern man sich auf die fiktionalen Prämissen des Filmes einlässt, so kann man auch annehmen, dass sich bei den Bewohnern dieser düsteren Welt eine Legende manifestiert hat, welche die Bibel, aufgrund ihrer rarität,  mystifiziert und sie mit einer vor dem “Krieg” nicht dagewesenen Faszination glorifiziert. Man kann nicht abstreiten, dass die Bibel und das Christentum einen wesentlichen Beitrag der westlichen Kultur sind und die Menschheit schon immer (meistens negativ) beeifnlusst haben. Und so kann man auch über den religiösen Makel des Filmes hinwegsehen. Welches Buch wäre denn für die Story eine gute Alternative gewesen? Nüchtern betrachtet ist die Bibel eine logische Wahl. Es hätten den Verlauf der Story nicht beeinflusst, wenn man stattdessen den Koran gewählt hätte. Dass sich der Autor nicht dafür entschieden hat, ist nachvollziehbar.

Somit bleibt zu sagen, dass “The Book of Eli” ein melancholisches Endzeitspektakel mit einigen Actionelementen ist, welches man durchaus ansehen mag. Denzel Washington überzeugt in seiner Rolle als selbstsicherer Einzelkämpfer. Trotzdem bleibt der schale Nebengeschmackt der religiösen Botschaft, die nicht nur durch die Wahl des Buches in den Vordergrund tritt. “Es ist nur ein beschissenes  Buch!” wird einmal im Film gesagt. Der Mann hat recht.

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